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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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290 m.Abcheil. H.Abschrr. II.Hauptst.

stüßigem Holze machen kann. Ob nun zwar solcher-gestalt der wohlfeile Preis und die Nahe der Kohlenallemal das Hauptaugenmerk bleiben müssen; so istes doch diesen Werken ungemein beförderlich, wenn siewenigstens in der Nahe von einigen Meilen die Gele-genheit eines schiffbaren Flusses haben; damit die Me-talle und die daraus gefertigten Arbeite» nicht sehr weitauf der Achse transportiret werden müssen. Es istaber allemal wirthschaftlichcr, wenn beydes zugleichnicht Statt sinken kann, die Metalle und die daraus ge-fertigten Waaren ein Paar Meilen aus der Achse fort-zuschaffen, als die Kohlen so weit herholen zu müssen.

Das Ku- Wir wollen zuförderst von den Kupferhammernnoch *ein- insbesondere handeln. Die erste Arbeit ist, daß dasmal ge- Kupfer, welches in großen Kuchen von den Kupfer-schmolzcn. midSeigerhütken kommt, noch einmal geschmolzen undin langlichte eiserne Tiegel gegossen wird. Ein solchesin einem Tiegel gegossenes Stück Kupfer heißet einhart Stück, und da auch dieses zu den meisten Arbei.ten der Kupferhammer noch zu groß ist; so muß einsolches hart Stück noch weiter abgepocht, oder zerschro-ten, das ist, in kleinere Stücken zertheilet werden, nachder Maaße, wie cö die Absicht der verschiedenen Ar-beiten erfordert/

Ob es aufdem Ku-pftrhamernoch ein-mal gerei-nigt wird.

Der Herr Baron von Bielefeld, in seinen Inssi-tutions poüti^ues, stchet in den Gedanken, daßdas Kupfer auf den Kupferhammern bey diesemSchmelzen noch einmal gereiniget werde. Allein,

gleich-