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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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297
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Von Kupfer- und Meßinshammem, 297

Pas Flittersilber aber nur sieben Tafeln halt; welche, ohn.geachtet diese Fabricatur eine Kleinigkeit scheinet, den.noch bey einem MeßingSwerke nicht zu unterlassen ist;weil diese Waare ihren Absah findet; und darinnen dasMeßing zu einem hohen Preise ausgebracht wird.

Sowohl die Meßingbleche als das Rauschgold, Die Meßkommen ganz schwarzgrau aus der Arbeit. Um ihnen h'"gspl<u-also ein einsehen zu geben; so müssen sie m einer Lange gcbeizctgebeizet und geschabet werden; wozu auf einer Meßing« und gescha-Hütte eigne Leute sind, welche die Meßingsschaber bet werde»,nennet werden. Diese Lauge kann aus gllen Salzig-keiten und Flüßigkeiten bestehen, welche das Meß>ngauf seiner Oberfläche benagen. Die gewöhnlichstensind Cofent oder dünne Bier, in welcheni genügsamesKüchensalz aufgelöset ist, zu welchem man zuweilen nocheinige andere Salze setzet. Die beste Beize dazu istdas Brannteweinspülich, oder die Brannteweintre-bern, die nach abgezogenem geistigem Wesen in der Blasebleiben, und die mqn sonst dem Vjehe zu füttern pfleget.

Wenn in dieselbe eine zureichende Menge gemein Salzgeschüttet wird; so werden alle Meßingplatten, dieeinige Tage darinnen liegen, von der Schwarze ihrei;Oberfläche vollkommen gereiniget. ,

Es sind wenig Meßingwerke, wo nichts neben der Von hegMeßingbrennerey und dem Hammerwerke, zugleich aucheine Drahtmühle angeleget ist; und meines Erqchtens undsoll dieses niemals unterlassen werden, weil der Draht, deren Er-insonderheit von Meßing, einen überaus großey Absah bauung.

T 5 findet,