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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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303
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Von Stück- und Glockengießereyen. ZOz

mit Feuern etwas innen halten können. Wenigstenssollte man sowohl diese Art Kanonen, als die gegos-senen, zu den Kriegesunternehmungcn bey sich füh-ren , damit man sich der geschmiedeten Kanonen beyschleunigen Expeditionen, und wo das gegosseneschwere Geschütz wegen Übeln Weges nicht fortzu-bringen wäre, bedienen könnte. Dieser Nutzen wür-de schon sehr groß seyn.

Nach dieser vorläufigen Betrachtung einer neu- Von derzucrfindenden Art von Kanonen, wenden wir unsnunmehr zu den gegossenen Stücken. Diese Kanonen .„sammen-werden von einer metallischen Vermischung , oder von mühendeneiner Zusammensetzung verschiedener Metalle, die manStückspeise nennet, gegossen; und auf die Proportion Kanonen-der zusammenzusetzenden Metalle kommt das Haupt- speise,werk der Stückgießercy an; weil eine CoMposition im-mer mehr springet, als die andere, und folglich die Ka-nonen ein lang anhaltendes Feuern nicht gut aushaltenkönnen. Eine jede Stückgießerey hat fast eine andereZusammensetzung, und siehet die ihrige vor die beste undals ein großes Geheimniß an, ob sie gleich im Grundenicht besser ist, als viele andere. Denn es sind ohneZweifel verschiedene Arten von Zusammensetzungenmöglich, davon eine vollkommen eben so gut ist, alsdie andere. Die Metalle, woraus die Kanonenspeisezusammengesetzet wird, sind Kupfer, Meßing, Zinn,

Zink und zuweilen auch Wißmuth; wiewohl dieser letz-tere niemals anzurathen ist, weil er die Speise allzu-spröde macht. Der Hauptgrundsah dabey ist, daß