Z?8 m.Abth. H.Abschtt. IV.Hauptst. Vsnrc.
liehen Jahren wurden dergleichen Sachen viel in Berlingemacht. Die beste Verhältniß der Theile ist noch nichtsicher bekannt; man findet aber darüber einige Versuchein Swedenborgs kcgnc, lukterramo live cie cugro äc«rickalco. vresäac ck l.ipfi 1744. kol. pag. zz;. AuchJusti hat über die Bereitung des weißen Kupfers seineMeynung in einem Aufsähe gesagt, der seiner Preisschriftvon der vorthcilhaftesten Bearbeitung des Kupfererze,Leipzig 1776. g. S. ;? bcygedruckt ist. Er empfiehlt dieCämentation des Kupfers mit Arsenik und Kohlen-gestübe.
Die andere modige Versetzung des Kupfers heißt Ar-xcnt kacke. Es wird nämlich mit Silber vereinigt,wodurch die Mischung das gefällige Ansehen des Silberserhält. Gemeiniglich werden die daraus verfertigtenGcräthe mit Silberblättern belegt, oder versilbert, dasie denn Unkundige leicht für feines Silber halten können.Argem kacke heißt dieses Metall deswegen, weil es, vorder Belegung mit Silber, gehackt oder mit unzähligenMesser- oder Mcißclhiebcn rauch gemacht wird, welchesman: den Grund hauen nennet. Alsdann haftendie Blätter desto besser. Leuchter, Lichtpuhen und der-gleichen Gcräthe aus dieser Mischung sind in neuernZeiten sehr in Gebrauch gekommen. Viele Waarendieser Art werden in Birmingham und Paris gemacht,und die Künstler pflegen die abgenutzten Sachen rpftd?pfür einen geringern Preis anzunehmen.
Dritter