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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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334
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ZZ4 Hl- Abtheilung. III. Äbschttltt.

und vermöge einer weit vollkommenem Landwirth-schaft die Ackerstücken mit lebendigen Zäunen lind dar-innen gepflanzten Bäumen nmgiebt, und dadurch demHolzmangel zu Statten kömmt; so werden kaum drey-ßig Jahre nöthig seyn, um diese unüberwindlich schei-nende Hinderniß gegen die Anlegung der Eisenwerkeaufhörend zu machen. Ucberdieß kann der Torf ver-kohlet und mit Vortheil zu dem Eisenschmelzen ange-wendet werden, wie man die Sache bereits in demHannoverischen, im Wernigerödischen und anderer Or-ten mit Nutzen ausübet. Indem man nun also zumBehuf der Cultur solcher Moorfelder den Torfaussiicht fso wird man viel zeitiger mit Anlegung der Eisenwerkeanfangen können, ohne das Holz zu vertheurem

Ziveytms, Die zweyte hauptsächlichste Ursache, warum mdicBeschaf- yjxfxh Ländern keine Eisenwerke Statt finden, ist, daßler Eisen. eS so viele Eisenminem giebt, welche, ohne eine sehrminern, die geschickte Vearbeitungsart, nichts als ein sehr sprö-svwdcs Et ^ und untüchtiges Eisen aus sich ausbringen lassen;sen geben, und sind öfters die reichsten Eisenminem diesem Feh-ler unterworfen. Wenn man nun auch hin und wie-der einen Versuch macht, Eisenwerke anzulegen-und Mail weiß kein anderes als ein sehr schlechtes Ei-sen daraus zu gewinnen, welches wenig oder nicht ge-sucht wird; so läßt man solche Werke gar bald wiedereingehen. Ich will hier zufördersi bemerken, daßwenigstens ein jeder mittelmäßiger Staat ein Eisen-werk sehr wohl nutzen kann, wenn es auch nur eingänzlich sprödes Eisen giebt. Denn dieses Eisen kann

doch