Von Eisen - und Stchlfabrike n. zzz
dock» allemal zu gegossenen eisernen Sachen, zu Kano-nenkugeln, eisernen Mörsern, Töpfen, Oesen und vie-len andern Geiathschafte» gebtauchet werden, die iinLande großtu Debit und Verbrauch finden. Alleinselten ist eine Eistnmi'iiel' dklgkstuss beschaffen, daßsie nicht durch eine gute Bear bei tungöart verbessert,und ein taugliches Eisen daraus gemacht werden könnte.
Weil gar viele Eisenwerke in Teutschland an dem Ge-brechen eines spröden Eisens die größte Hinderniß fin-den, und ich öfters über diese Sache schriftlich zu Rathgezogen worden bin; so habe ich mir vm-ch Versucheviele Mühe gegeben- diesem Fehler abzuhelfen; undich hoffe, daß ich dem Publieo und vielen Eisenwerkeneinen besondern Dienst leisten werde, wenn ich die Sa-che hier aussühtlich abhandle *).
Es giebt sehr wenig Eisenminern - die ohne ge- Drenerleyschickte Bearbeitung ein vollkommen geschmeidiges Hauptfeh-Eisen aus sich ausbringen lassen. Die reichsten Ei-senerze geben gemeiniglich das sprödeste Eisen. Nureinige Eisenochek, insonderheit die von gelber Farbe,
ein
*) Mit dcS Verfassers Vorschlagen zur Verbesserung desEisens, mag man die neuern schwedischen Schriften, im-gleichen Herrn Gerhard Anmerkungen zu Iars me-tallurgischen Reisen, vergleichen. Der Verfasser brauchtdas unteutschc Wort film er, und viele neuere Schrift-steller folgen ihm darinn nach; aber die teutsche Spra-che braucht in der Mineralogie und Metallurgie keineWörter von den Ausländern zu borgen, die vielmehrvon ihr die meisten Benennungen haben annehmen musssen. Man behalte also auch hier das gute altteutftheWort Erz bey.