Von Eisen - und Stahlfabriken. 341
wie der Arsenik in Dämpfen unter der Erde allent-halben herumstreichet, so insinuiret er sich den schonvorhandenen Eisenerzen. Daher pflegen auch dieje-nigen Eisenminern selten stark arsenikalisch zu seyn,die nahe unter der Dammerde brechen; sondern dieserFehler ereignet sich am meisten bey solchen Erzen,die in mehrerer Tiefe stehen.
Es ist vor allen Dingen nöthig, daß man die Wie dieserGrundmischung solcher Erze und die Proportion desdarinnen vorhandenen Arseniks sowohl, als der Sau-re, durch das Sublimsten und Distilliren erforschet.
Wenn der Arsenik die Saure gänzlich überwältigethat, so daß sich wenig Saure noch darinnen spürenläßt; so kann man sich eher Hoffnung machen, etwasnutzbares mit diesen Erzen anzufangen. Ein gutesRösten auf einem mit breiten, feuerbeständigen Stei-nen gepflasterten und auf drey Seiten mit einer fünf.viertel Elle hohen Mauer umgebenen Platze, auf wel-chem zu untersi ein Bette von Reißholz und Kohlengemacht, darauf Eisenstein geschüttet, und damitßiratum iuper kkratum fortgefahren wird, so hochals die Mauer ist, wird gemeiniglich zureichend seyn,den Arsenik arößtentheils auszuweiden. Allein, wennder Eisenstein noch eben so viel Säure als Arsenik insich zu erkennen giebt; so ist wenig damit anzufan-gen, indem einem solchen Erze mit Rösten fast garnichts abzugewinnen ist, weil die Saure, der Arse-nik und das brennliche Wesen der Kohlen einanderbinden und feuerbeständig machen. Solche Erze
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