Z4? m. Abtheilung. III. Abschnitt.
würden ein langwieriges, anfangs ganz gelindes Röstenohne Berührung des Kohlen - und Flammenseuers er.fordern, welches selten die Kosten tragen würde. Al-lein, wenn auch der Arsenik in einem Erze die Ober-hand hat; so wird er dennoch durch daö Rösten nie-mals ganz auögetrieben; und das daraus ausgebrachteEisen wird dannenhero allemal spröde. Es ist darren-der nur ein einziges Hülfsmittel, nämlich eine klugeVorsehung solcher Erze mit andern Elsenminern, derenNatur man durch Proben lind Versuche erforschet hat.Die Regel ist, daß die Erze, so mau zusehen will, garkeine oder doch sehr wenig Saure in sich haben müssen.Ein guter Eisenocher, das vorhin gedachte röchlichblaulichte Eisenerz, und die meisten Morast- und Mo-dererze, wenn sie vorher gebrannt sind, können dazuam nützlichsten gebraucht werden, nachdem die Pro-portion der Vermischung vorher durch Versuche be-stimmt ist. Allein, man muß sich alsdenn sehr hüten,Kalksteine zuzusehen. Der größte Fehler solcher Ar-beiten liegt daran, daß die Bedienten der Eisenhüttendie Natur ihrer unterhabenden Minern nicht kennen,und sich einbilden, daß nothwendig bey allem Eisen-schmelzen Kalksteine, oder andere ähnliche Steine, zu-gesetzet werden müssen. Statt der Kalksteine mußman hier einen guten wohl untersuchten leichtflüßigenLeimen, der nichts arsenikalisches bey sich hat, zumzehnten bis achten Theile zuschlagen.
z)Wenn sie Der dritte Fehler der Eisenerze, beruhet darauf,
micSpieß. ^ zuweilen andere Halhmetqlle in ihrer Grund-
Mischung