M m. Abcheil. Hl.Absthtt. I.Hauptst.
etwas bauchicht ist, und sich, sowohl nach demHeerde, als nach der obersten Mündung des Schach-tes ^zn, etwas verenget» Die größte Weite desBauches kann sich gegen die untere Weite desSchachtes über dem Heerde, wie vier und ein halb bisfünf gegen drey verhalten, so wie alsdenn gegendiese Weite des Bauches die oberste Mündung desSchachtes drey und ein halb bis vier seyn muß. Jefeuerfestere Steine man zu dem Heerde haben kann,desto besser ist es; unterdessen müssen im Nothfallauch Sandsteine dazu dienen; jedoch müssen dieseSteine sehr groß und stark und die größten Quater-siücken seyn, weil sie sonst einem so lang anhaltendenheftigen Feuer nicht widerstehen würden. Sie müs-sen besonders dazu gehauen werden, damit sie in ein-ander passen; und unten muß der größte und feuer-beständigste als ein Bodenstück zugerichtet werden.Die Form oder die Höhlung des Heerdeö ist am be-sten, wenn sie oval ist, das ist, wenn sich ihre obereBreite gegen ihre Lange, wie zwey zu drey, verhalt.Diejenigen, welche die Höhlung des Heerdeö ganzrund machen, so daß der Heerd die Form einer ab-gedruckten Halbkugel hat, irren eben sowohl, als die-jenigen, welche die Höhlung noch einmal so lang alsbreit machen. Beyde sehen sich allerley Folgen wah-rendem Schmelzen aus, welche sie bald nöthigen kön-nen, aufzuhören. Es ist aber schlechterdings noth-wendig, daß die Höhlung des HeecdeS nur halb sotief als breit ist; z. E. wenn der Heerd zwey Ellenbreit und an der mchersten Rundung der Ovalform
drey