Von Stab- und Blechhämmern. z6z
Die Arbeit des Frischcns auf den Stabhäm- Wie diemern geschiehet gemeiniglich folgend-rgesialt. Mansehet zwey solche in dem vorigen Hauprstücke b,schrie- oderGar,bene Gänse, auch nach Beschaffenheit ihrer Größe machensund der Einrichtung der Frischesse, wohl mehrere gsschchet.auf den Frischhcerd, umgiebt sie allenthalben mitKohlen, und bringet dieses Roheisen durch die Hef-tigkeit des durch das Gebläse errchken Feuers in denFluß. So wie dieser Fluß unterhalten wird, sofangen sich an Schlacken von dem Roheisen abzuson-dern, und die Materie sprühet beständig Funken vonsich. Der Meister oder Frischer kommt dieser Ab-sonderung zu Hülfe, indem er die Schlacken durcheine gemachte Rinne von Zeit zu Zeit abziehet, unddie Materie umrühret. Wenn sich das Sprühen derFunken vermindert, denn ganz höret es nie auf, oderder Meister sonst urtheilet, daß das Eisen nunmehrgenug gefrischet sey; so höret man auf, Kohlen nach.zugeben, und lässet das Gebläse stille stehen. Ehedas Eisen völlig erhärtet; so wird es mit den Brech-stangen in solchen Stücken heraus gebrochen, die ge-meiniglich
dient gelesen zu werden: -vlemoire, cle pliyliguc purl'srt cle sabriguer le ter, ä'cn koneire >L lorzer elozcanoas ä'Artillerie; — per dl. 6rrZ»o». ?srir
176;. 4. Einen Auszug daraus habe ich in physika-lisch - ökonomischer Libliorhek VIl. S. 74 gegeben.
Der Verfasser Kar zwar vielerlei) wunderliche Hypothe-sen, aber auch viele praktische Lehren, und ist selbst Eig-ner von einem Eisenwerke. Justi hat dieses ganze zwey-te Hauprstuck von Stab - und Dlechhämmern, in derpariser ichunsthistorie lll. S. :u, ohne die geringsteAenderung abdrucken lassen.