Z64 m.Abtheil. Ill.Abschn. II.Hauptst.
mciniglich einen Centner mehr oder weniger schwersind, »nd Theile.und Kolben genennet werden. Die-ses Frischeisen ist noch keinesweges geschmeidig; dieHammerschmidte aber verlassen sich auf ihre Hammer,uncer welche nunmehr dieses Eisen kommt; lind siesind dabey nicht alles Grundes beraubet. Denn jemehr das Eisen unter dem Hammer geschweißct undgetrieben wird, woben sich immer noch die unmetalli-sirte Eisenerde als Hammcrschlag absondert; je festergeben sich seine Theilchen zusammen, und je geschmei-diger wird nach und nach das Eisen. Unterdessen istder Abgang, den das Roheisen bey dem Frischen undunter den Hammern leidet, beträchtlich. Selten ge-het nur ein Viertel von seinem Gewichte verloren.Gemeiniglich steiget der Abgang auf drey Achktheileund wohl höher. Man ist allemal zufrieden, wennman von acht Cencnern roh Eisen fünf Centner ge-schmiedetes Stab - lind Stangeneisen erhält.
Hierbei) ist Alis diese Art verfahret man gemeiniglich in
viel zu er- Teutschland. Allein unser Eisen erlanget auch niedie Güte des schwedischen; und ob mir zwar dieVersahrungsart in Schweden nicht bekannt ist; sozweiste ich doch sehr, daß sie auf eben diese Art damitumgehen. Die Güte des schwedischen Eisens mußvornehmlich auf eine bessere Verfahrungöart bey demArischen ankommen. Denn so viel man von derBeschassenhoit ihrer Eisenmincrn aus schwedischenSchriftstellern urtheilen kaun, und selbst Stufen zuGesichte bekommt; so beruhet diese Güte nicht auf
der