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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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381
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Von den Stahlhütten. zZr

Folgende Gründe sind ein unumstößlicher Beweis, Erster Be.daß bey dem Skahlmachen kein Schwefel aus dem Ei- weisgnmdsen heraus gezogen, sondern vielmehr brennliches We-stn in dasselbige eingeführet werde. Wenn die Mey. West» "desnung der königlichen schwedischen Akademie ihre Rich. Stahles,rigkeit hatte; so müßte sich das Gewichte des, zumStahl gemachten, Eisens vermindern; weil die heraus,gezogenen Schwefeltheilchen einen Abgang am Gewichtte machen würden. Allein, die Erfahrung lehret unsdas Gegentheil. Ohngeachtet das Eisen so sehr ver-brennlich im Feuer ist, so leidet man doch bey demStahlmachen keinen Abgang. Ja! wenn man denGrad des Feuers nicht übertrieben hat; so werden diecamentirten und in Stahl verwandelten Stäbe Eisenum ein beträchtliches schwerer. Ob aber der Graddes Feuers zu stark gewesen ist, kann daraus abgenoui-men werden, wenn die Oberstäche der Stäbe blättricht,oder suppicht geworden ist *).

Der

Beyspiele zu kennen, der lese z. D. Swedenborgtcrro psß. rc>; u. a. m. Ü. Unwahrscheinlich ist aber auchmir der Nutzen dieser Salze, und Lramer, Gellerr,

Macqucr und andere neuere Metallurgen empfehlen sieauch nicht. Nach den zuverläßigsten Nachrichten brau.chen auch die Engländer zur Lamentation nur Kohlen-gestübe, nickt Salz, nicht Oel. Unartig ist es, daß vonZusti eine Meynung, die in den Schriften der schwedi-schen Akademie vorgetragen ist, als eine Meynung derAkademie widerlegt, die sonst wahrlich nicht Ursache hat,sich des großen Poiheims zu schämen.

*) Diese Einwendung hat wohl nicht viel Gewicht. Dennwirklich verliert das Eisen gemeiniglich durch die Stahl-werdung am Gewicht; auch weiß man, daß die Beraubungdes Brennbaren wirklich Körper schwerer machen kann.