Man kannin allenLanden eingutes Ge-wehr ma-chen.
zy8 HI-Mheil. M.Abschn. IV.Hauptst.
Fcuergewehr vor die Kriegesheere die meisten Fehlervor; weil diejenigen, auf welche die Vorschrift dkSEalibers rmd die Beschaffenheit des FeuergcwehkeSbey den Kiiegesheeren ankommt, selten die dazu ör^forderlichen Wissenschaften und Einsichten bcßhen, sogute Soldaten sie auch sonst seyn mögen. In Anse-hung des Schlosses bestehet die Güte eines Feuerge»Wehres hauptsächlich in der Beschaffenheit der Feder-die zwar von dem besten Stahl verfertiget, aber nichtbis auf den äußersten Punct gehärtet werden muß-weil sie sonst gar zu leicht springet; wie sie dennweder zu stark in der Arbeit, noch gar zu zart undschwach seyn muß. Ebeiffso muß der Pfannettdeckelvon dem besten starkgehärteten Stahle und nichtplump und ungeschickt gearbeitet seyn. DenN dieFertigkeit eines Gewehres seinen Endzweck zu erfüllen-kommt gar sehr auf die Leichtigkeit an - womit derHahn der, Psannendeckel aufschlägt. In diesem Be-tracht kann auch bet Büchsenschäfter gar viel zur Voll-kommenheit eines Feuergewehres beytragen; indemer alle Theile solchergestalt zusammen füget und ordiNet- daß sie das beste, ihrem Endzwecke gemäße Ver»hältniß gegen einander hüben»
Man siehet hieraus leicht, daß sich in keineinLande natürliche, oder sonst unüberwindliche Hinder-nisse ereignen können, warum nicht vollkommen gu.tes und tüchtiges Gewehr darinnen verfertiget werdenkönnte. Ein jedes Land, wenn es nur die behängeAufmerksamkeit anwendet, kann ein vollkommen ge.
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