4Z4 m. Abtheil. IV.Abschn. I.Hauptst.
so muß eine Porcellanfabrik mit einem Poch- undSchlammwerk versehen, und dannenhero zu dem En-de die Bequemlichkeit eines fließenden Wassers haben,welches das Pochwerk treibet, auf die Stämpel flies-set, und die am zartesten zermalmeten Theilchen derKiesel mit sich davon in mit Bretern ausgefütterteGruben, oder eingegrabene hölzerne Gefäße führet,wo sich diese zarten Theilchen, die zum Porcellanma-chen brauchbar find, zu Boden sehen; wiewohl auchdieseS Schlammen auf verschiedene andere Art einge-richtet werden kann.
In wie Wenn man einen weißen sehr zarten Sand aus-dazu ken-d wachen könnte, welcher von allen fremden Theil,llch seyn chen befreyet wäre, und im Feuer seine weiße Farbekonnte. vollkommen erhielte; so würde er statt des Kiesels mitErsparung verschiedener Arbeiten gebrauchet werdenkönnen. Allein eS ist sehr schwer, einen solchen Sandzu finden. Selten erhält der weiße Sand seine Far-be im Feuer, fast allemal ist er mit fremden Theil-chen verunreiniget; und der feinste Sand würde nie-mals die fast unfühlbare Zartheit haben, die zu demPorcellanmachen nöthig ist. Man würde ihn alsodoch pochen und schlämmen müssen. Folglich ist wei-ßer Kiesel oder Quarz das gewöhnlichste und beste Ma.terial zu dem Porcellanmachen.
Von den Was die zweyte Hauptmaterie des europäischenbar^nMa Por"llan6 anbetrifft, nämlich solche Steine und Er-lenen des den, die zwar vor sich allein nicht schmelzbar sind, die