Von den ächten Porcellanfabriken. 4Z5
es aber werden, wenn sie mit schmelzbaren Steinen europä,'-und Erden in Vermischung kommen; so sind dieselben ^,lans^gleichfalls häufig zu finden. Unterdessen müssen sie und derenzwey Eigenschaften haben, wenn sie zum Porcellan-Haupt-machen brauchbar seyn sollen, die sie etwas seltener ^senschaf«machen. Die erste ist, daß sie im Feuer im Vermi-schung mit Thon, Kiesel oder Quarz ihre weiße Farbebehalten, oder, wenn sie auch vorher nicht vollkom-men weiß find, eine weiße Masse hervorbringen;,und die zweyte Eigenschaft ist, daß sie in Vermi-schung mit Thon und Kiesel im Feuer nicht zumSchäumen und Aufblähen geneigt sind, als wodurchin dem Porcellan kleine Bläschen und Höhlungen ent.stehen, und derselbe durchaus verdorben werden wür-de. Diese Eigenschaften müssen schlechterdings durchVersuche erforschet werden; und niemand ist im Stan-de zu bestimmen, ob sie diese oder jene Stein - undErdart nicht hat. Denn einerley Stein - und Erd-arten, die einerley äußerliche Kennzeichen und Namenführen, sind deshalb in ihren wesentlichen Bestand-theilen und Grundmischung nicht einerley; zu ge-schweige», daß der Thon, welcher in die Mischungdes Porcellans kommt, fast an jedem Orte von andrerNatur und Eigenschaften ist, so daß sich niemalsvoraus sagen läßt, ob diese oder jene Stein- und Erd-arten in der Vermischung mit diesem Thone im Feuerihre weiße Farbe behalten, und sich aufblähen wer-den oder nicht.
Unterdessen habe ich in meinen Versuchen besinn- Was vorden, daß einige weiße Spakharten, die mit sauren
Ee 2 Geistern