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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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454
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454 m. Abrheil. IV. Abschtt. II. Hailptst.

Schmelzen nicht erfolgt. Wenn demnach der Thonzu dem »machten Porcellan sehr leichtfüßig ist; sowird man es gar leicht dahin bringen können, daßer in einem gemeinen wohleingerichteten Töpferofen inetwas zusammen zu sintern anfängt, und sich mithindem europäischen Porcellan etwas nähert.

ew"l^icU Der hauptsächlichste Vortheil, den man von eisflüßiqei, 'nein sehr leichtflnßigen Thon hat, ist, daß man srem-Thoneö. de Materien darunter mischen kann, welche zu derVollkommenheit des »nachten Porcellans sehr viel bey-tragen. Die beste Materie in dieser Absicht ist ohneZweifel der Speck- oder Topfstein, auch.cimolischeoder spanische Kreide genannt (Inpis kkeutitLs), derhäufiger in Teutschland anzutreffen ist, als man glau-bet. Dieser Stein, der gemeiniglich weißgrau oderweißgelblicht ist, und sich 'etwas sitkicht angreift,auch so wenig Härte hat, daß er sich schneiden und dre-hen laßt, daher er denn auch zu irrdencn Gesäßengebraucht wird, und den Namen Topsstei» erhaltenhat, hat die Eigenschaft, daß er im Fei,cr sehr hartwird, so daß er alsdcnn gemeiniglich mit StahlFeuer schlagt. Dieses Hartwerden im Feuer rühretunstreitig von dem Zusammensintern oder von dem er-sten Grad des, Schmelzens hcr, obgleich einige Ehymi-sten nicht dieser Meynung sind; indem sie glauben,daß der Speckstein an und vor sich selbst im stärkstenFeuer nicht schmelze. Allein der Speckstein gehö-ret unstreitig unter die schmelzbaren Steine. Dennob man ihn zwar durch das stärkeste von der Lust er-

regte