456 III.Abtheil. IV. Abschn. n. Hauptst.
In Er« Wenn man aber den Speckstein nicht in genug,samcr Menge haben kann, daß die Absicht des wohl.ner Ala- feilen Preises des unächten Porcellans dabey Statt fin.basier. dm f^nn. ^ giebt es noch verschiedene andere Mate.rien, welche ein schönes unächkcs Porcellan, fast vor»eben der Güte, wie das vorige, darstellen können.Unter allen solchen Materien verdienet der Alabasterden Vorzug. Ich habe vorhin gezeiget, daß, wennMarmor, und Kalksteine, auch einige Gipsarten,dem Sande und Kieseln zugesetzet werden, diese bey.den Materien viel leichter im Feuer fließen, alsSand oder Kiesel vor sich jemals thut. Dieser Satzist hier anzuwenden. Der Alabaster ist eine von denGipsarten, welche den Fluß des Kiesels, Quarzesund Sandes befördern. Er hat überdieß den Vor-zug, daß er im Feuer seine weiße Farbe behält.Nichts ist auch so gemein, besonders in den hannö.dorischen Landen, als der Alabaster. Man findetbeyOstcrrodeund anderer Orten ganze Gebürge davon.Folglich ist dieses eine der allerdicnlichsten undwohlfeilesten Materien zu dem unächten Porcellan.
ti°n"be°s' Ich habe die Untersuchung des Thones an-Zusahes gerathen. Dieses ist vornehmlich nöthig, um diebky leicht, rechte Proportion des Zusatzes zu treffen. Ein Thon,der sehr leichtflüßig ist, und nur wenig oder ganz undgar nicht mit Scheidewasser aufbrauset, wird einesvon den besten unächten Porcellanen darstellen, wennzu drey Theilen Thon, ein Theil Alabaster und ein halbTheil Sand angewendet werden, oder wenn man fünf
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