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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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457
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Von mächten Porcellanfabn'ken. 457

Theile Thon, einen und einen halben Theil Alabaster,und zwey Theile Sand untereinander mischet. Sollteder Thon schon an sich selbst etwas beträchtliches anSande in sich enthalten, welches man leicht bey demSchlämmen an der sich zu Boden sehenden Materiebeurtheilen kann; so muß der Zusah des Sandes ingeringerer Proportion geschehen, so daß zu süns Thei-len Thon öfters ein Theil, oder doch ein und ein halberTheil Sand genug ist.

Wenn hingegen der Thon in der Probe mit Proper-'dem Scheidewasser schon etwas kalk- oder gipöartiges lw», wennzuerkennen giebt; so muß auch der Alabaster inge-ringerer Quantität zugesehet werden, und ist solchen-ist.falls zu fünf Theilen Thon ein Theil Alabaster alle-mal zureichend. Ueberhaupt muß man die unternHänden habenden Materien zu untersuchen und zubeurtheilen wissen.

Man muß eben dieses von dem Sande beobach-Von derten. Nicht aller Sand ist hierzu gleich dienlich, ^schaf.Der Sand ist öfters mit fremdartigen Theilchen ver Sandes^mischt, die zu der Absicht des unächten Porcellans zumZusa«nicht geschickt sind. Je weißer er ist, desto bessereHoffnung giebt er von sich. Der gelbliche oderbräunliche Sand ist gemeiniglich sehr eisenschüßig, undmit vielen andern fremden Materien vermischet. Einklarer Flußsand, den man durch das Durchsieben er.hält, ist gemeiniglich zu unserm Endzwecke am dien.liebsten. Das Waschen des gegrabenen Sandes in

F f 5 großen