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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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508
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§o8 IH.MHeis. V.Abschn. H.Hauptst.

Zweytes Hauptstück.

Von Schwefel- und Arsenikhütten.

Von den <^^er Schwefel ist nicht allein zu vielem häuslichen,ckm'Mi mechanischen und Medicinischen Gebrauche nö.

nern des thlg ; sondern er ist seit Erfindung des SchießpulverS,Schwefels, davon er einen wesentlichen Bestandtheil ausmacht,heute zu Tage um so unentbehrlicher geworden. Manfindet zwar vielen gewachsenen Schwefel in der Erde,der aber sehr selten ganz rein, sondern mit vielen er.dichten, steillichten und andern fremdartigen Theil,chen vermischet ist, so, daß er durch die Kunst davonabgeschieden werden muß. Diese Abscheidung so»wohl, als die Gewinnung des Schwefels aus seinenübrigen Minern, geschiehet nun in den Schwefelhüt.ten, wovon wir hier handeln. Man kennet abernur dreyerley Mineralien, welche man als eigentlicheSchwefelminern ansehen kann. Das erste ist der so-genannte Schwefelkies, welcher, nach des vortrefflichenHenkels Untersuchungen, aus Eisen, einer unmekal.fischen Erde und aus Schwefel bestehet, welcher öftersden vierten, ja zuweilen fast den dritten Theil von demGewichte des Kiesels ausmacht. Dieser KieS ist dasgemeine Mineral, woraus in Teutschland und denbenachbarten Reichen der Schwefel verfertiget wird.Das zweyte Mineral sind die Schwefelerden, die baldeine graue, bald eine grünliche, bald eine gelbliche Farbehaben, und welche in der That nichts als ein lebendi-ger Schwefel sind, der mit vieler Erde untermischetjst. Dieses ist das Mineral, aus welchem in Island

häufig