^z2 IN. Abthcil. V. Abschn. III. Hauptst.
Pfunden auf einmal, um diese und jene Kobaldartengenau zu untersuchen, heraus gebracht. MeinesWissens affectirct man auch heut zu Tage in Sachsengar kein Geheimniß bey der Sache, ob man es sichgleich auswärts einbildet; wie man denn einigemalauö entfernten Gegenden an mich geschrieben hat, ih.nen den wahren und eigentlichen Proceß des sächsischenSchmaltemachenS zu verschaffen. Wenn also dieblaue Farbe anderer Orten nicht so vollkommen wohlgeräth, als in Sachsen; so muß solches entweder ander ungeschickten VersahrungSart liegen, oder sonstseine natürlichen Ursachen haben; und mich beuchtimmer, der Mangel tüchtiger Bedienten und Arbei-ter, und die schlechte Einrichtung der Anstalten wirddie Ursache seyn, daß die Schmälte an einigen an-dern Orten die Vollkommenheit der sächsischen nichterreichet. Es ist gar nichts ungewöhnliches, daß sichLeute bey dergleichen Werken als Bediente brauchenlassen, die eine gar schlechte Kenntniß von der Sachehaben. Ich habe selbst Bediente in Kupferbergwerkken gesunden, die nicht einmal-inen Begriffvon einerKupserprobe gehabt haben.
Die Güte Meines Erachtens kommt es, außer der gutender Farbe Einrichtung der Anstalten, hauptsächlich auf dreyer-aufdreyer- ^ Puncte an, wenn eine gute Schmälte verfertigetley Um- werden soll: als i) auf eine gute Verschling der ver-ständen. sthiedenen Arten der Kobalde mit einander, 2) aufeine gute Wahl der Kieselsteine oder deö Sandes,den man zum Schmaltemachen braucht, und z) auf
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