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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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533
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Von Blaufarbenwerken. AzZ

die Beschaffenheit des Wassers, welches zu demSchlammen und Abkühlen gebraucht wird. Es wirddaiinenhero nicht undienlich seyn, daß wir einen je-den von diesen Puncten etwas genauer und ausführn,cher betrachten.

Was den ersten Punct betrifft, so ist leicht ein--Mifelnerzusehen, daß, da der Kobald die Ursache der blauen §utenVer.Farbe in der Schmalre ist, es gar viel auf dessen Gü-te und Beschaffenheit ankommen müsse; daher auch neu Aeceneine Art Kobald bessere blaue Farbe giebt, als die^'^.^°andere. Es ist auch gar leicht begreiflich, daß dieVersehnng verschiedener Arten von Kobald mit einan.der öfters eine bessere Farbe hervor bringen kann, alseine jede Art von sich nicht giebt. Die Erfahrunghat uns dieses nicht allein gelehret, sondern die Ursa-chen davon sind auch nicht schwer ausfindig zu ma-chen. Die Eigenschaft, die Glaser blau zu färben,die in der metallischen Erde des Koboldes verborgenliegt, ist höchst wahrscheinlicher Weise, wie wir obengezeiget haben, eine neue Erzeugung aus den zweyhauptsächlichsten Grundtheilen des Kobaldeö, näm-lich dem Arsenik und der Eisenerde. H)a die Naturin ihrer unterirrdischen Werkstatt zufälliger Weisewirket, wie sie die Materialien vor sich findet; so istes natürlich, daß diese zwey hauptsächlichsten Be-standtheile nicht allemal in der besten Proportion, wiesie zur Güte der blauen Farbe erfordert werden, indem Kobolde vorhanden sind; sondern, daß öfters dereine Theil zu wenig, der andere aber zu überflüßigL l z dar-