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Von Blaufarbenwerkcn.
net; so kann man sie klar gepochet, nach der durchdie kleinen Versuche gut befundenen Proportion, miteinander vermischen, und in dieser Vermischung eineZeitlang liegen lassen. Die Kobolde haben die Ei-genschaft, daß, wenn sie solchergestalt angefeuchtetliegen, sie sich mit einander erhitzen; und eben da-durch wirken sie desto besser in einander. Daß aberbesonders das Rösten der verschiedenen Sorten vonKobolden mit einander von sehr guter Wirkung ist,habe ich durch ungezweifelte Versuche erfahren. Einschwarzer Kobold in Oesterreich, der wenig Arsenikbey sich hatte, gab an sich selbst nur eine mittelmäßi-ge blaue Schmälte. Wmn aber derselbe mit derjeni-gen Kobaldart, welche dem Wcißgüldencrze ähnlichist, und mit andern mit Arsenik reichlich versehenenKobolden versetzet und geröstet wurde; so konnte mandamit eine der feinsten blauen Farben hervor bringen.
Wir gehen numehro weiter zu dem zweyten^ A„felnePuncte. Je weißer die Kieselsteine, der Ouarz oder gute Wahlder Sand ist, den man zu dem Schmaltemachen an. '
wendet, desto schöner wird allemal die blaue Farbe Sän,gerathen, und zwar muß diese Weiße entweder im des.
Feuer beständig seyn, oder erst durch das Glühen her-vorgebracht werden. Denn es giebt Kiesel, die ansich selbst nichts weniger als weiß aussehen, die aberdurch das Glühen eine schöne weiße Farbe erhalten:und diese sind eben so dienlich zum Schmaltemachen,als diejenigen, die an sich selbst weiß gewesen sind,und sich im Feuer also erhalten haben. DahingegenLl 4 giebet