Von Bleyweiß, Mennige, Grünspan rc. 56z
Mennige *). Diese ist ein Bftykalk, der vermittelstdes Rußes vom Flammenfeuer zu einer hohen gelbli-
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dem Minen'kremnitzer-weiß bekannt, sollte aber ei-gentlich Bremser-Weiß heißen, weil es ehemals (viel-leicht auch noch) in Menge von Lrems in Ober-Oester-reich kam; jetzt wird es gar häufig zu Viilach in Kärn-then bereitet. Gelegentlich will ich noch anmerken,daß auf dem Bergwerke Kegel in Tyrol häufig ein schwe-rer Spath bricht, aus dem eine schone weiße Farbe,die leicht mit dem feinsten Bleyweiß verwechselt werdenkann, bereitet wird. Diejenigen, welche Bleyweiß-Fa-briken unterhalten, konnten vermuthlich auch zugleich mirVortheile Dleyzuckcr verfertigen lassen; in Frankreichwird letztere Kunst von denen getrieben, welche Wein-cßig machen.
*) Der V. hat seine Meynung, wie Mennig gemacht wer-den känte, in seincnChcmischen Schriften III S. ichebenfalls ausführlich, doch mit einigen Veränderungen,vorgetragen. Allein in neuern Zeiten haben wir weit zu-verlängere Nachrichten erhalten. Iars hatte Gele-genheit, die Arbeit im Großen in England bey Chc-sterfield und Wirksworth zu sehen, und beschrieb siäin blamoircs, cle laosllemie a ?ariz, ,770 p 68. Kür-zer hat sie H. Herber erzählt in Mryk-.ograpbie vonLerbvshire -r. 86. Wir Teutsche glaubten, allen Men-nig aus England und Holland zu erhalten, und erwar-tetest eben daher, wie die Franzosen, Unterricht in dieserKunst. Aber unvermuchet erhalten wir durch Hr. Doct.Nose die Versicherung, daß man schon von geraumerZeit her, und zwar schöner als irgendwo, Mennig mit-ten in unserm Vaterland?, nämlich zu Nollhofe», einem; Stunden von Nürnberg im bayrischen Gebiete liegen-den Dorfe, gemacht hat. H. Nose hat das rühmliche Ver-dienst, alle dazu dienliche Arbeiten vollständig und deutlichbekannt gemacht zu haben- in Abhandlung vom Listen-Nigcbrennen. Nürnberg 1779. 8. Auf diesen Aufsatz,den ich in pbysikali'ck - oekcnsmiscber Libliotk-X S. 27; angezeigt habe, verweise ich Leier, welche des
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