Auf wasArt sw ver-fertigetwird.
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566 III. Abtheis. V. Abschn. V. Hauptst.
noch mehr. Der Blenglanz ist dazu wegen seinesgroßen Schwefelgehalts und öfters in demselben be-stndlichen andern fremdartigen Theilen ganz und garnicht geschickt, bevor dieselben nicht durch Rösten dar-aus verflüchtiget waren, welches eine sehr langwieri-ge und «„nöthige Arbeit seyn würde; da man in derGlätte ein viel dienlicheres Material hat.
Um Mennige zu machen, muß man demnach ei-nen besonders dazu eingerichteten Ofen haben, deralso beschaffen ist, daß das Feuer auf beyden Seitendurcheil, nasses und stark rauchendes Holz unterhaltenwerden kann, und dessen Zug also angeleget ist, daßFlamme und Rauch über die in der Mitte befindlicheGlätte beständig Hinsireichen. Das Feuer muß sehrmäßig seyn, daß die leichtflüssige Glatte oder Bley-kalk nicht schmelzet, als welches die ganze Arbeit ver-derben würde. Indem Flamme und Rauch also überder Glatte hinstreichen; so wird sie beständig mit einerKrücke umgerühret, da sie denn erstlich gelb wird,und auch zuweilen in diesem Zustande gelassen wird,da sie denn Bleygelb in den Commercien genennetwird. Bey einige Tage fortgesetztem Feuer und Um-rühren aber entstehet die hohe, geblich rothe Farbe,die man an der Mennige findet. Einige versichern,daß die Farbe viel schöner würde, wcny man vorhergemein Salz unter die Glätte riebe. Ich kann aberdavor nicht die Gewahr leisten, weil ich die Sachenicht versucht habe.
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