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der Grünspan eine aus dem Kupfer durch die Kunstverfertigte Farbe, welche zur Malere», Färbereyund vielem andern mechanischen Gebrauche dienet.Sie ist zeither hauptsächlich in Frankreich verfertigetworden. Man leget sich insonderheit in Provenceund Languedok darauf, denselben in Menge zu ma-chen; und der ganze nördliche Theil von Europa wirdvon Frankreich mit dieser Waare versehen, so, daßman sagen kann, daß Frankreich Ursache hak, dieseWaare unter seine wichtigen kandesproducte zu rech.nen. Wenn alle Waaren, die wir den Fremden ab-nehmen, eine sorgfältige Untersuchung und Betrach-tung verdienen, ob wir sie nicht selbst verfertigen undgewinnen können; so muß man auch dieses von dem
Grün-
findet man weit znverlaßigere Nachrichten, als Just, gehabtbat, in den Schriften der Pariser Akadem. 1750, inMineralogischen Belustigungen II, und in Han--növerischen nützlichen Sammlungen 17;;. In derAnzeige -er Leipziger ökonomischen GesellschaftMichaelis-Messe 177; findet man den Vorschlag, Bley-zucker und Kupfervitriol zum Spangrün anzuwenden.S. physikalisch-ökonom. Biblisch. V S. 6;. OhneZweifel ist H. Wenzel der Angeber; wenigstens findetman eben diesen Rath in seiner Lehre von der Ver-wandschafk der lxorper S. 457, wo er durch Ver-gleichung der Preise wahrscheinlich macht, daß bey die-ser Zersetzung und Zusammensetzung zweyer künstlichenSalze noch etwas zu gewinnen seyn möchte. Unterden übrigen bekannten grünen Kupferfarben ist noch zurZeit das braunschwcigische Grün der H. Graven-horst die beste Art. Auch die Schwarzische Vitriol-undSalmiakfabrik zu Magdeburg hat im I. >779 ein so-genanntes Magdeburger Grün angebothen, wovon ich abernoch keine Probe gesehen habe.