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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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595
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Von gefärbtem Leder, Papier, rc. 595

c) Vön Zuckerfabriken.

Wir kommen hier avf eine Art Fabriken, dieGroßekallerdings beträchtlich sind, die wir aber nach der VerbrauchOrdnung unseres Werkes nirgends als hier habenanbxingen können. Denn da der Zucker kein mine.raltsches Salz ist, so war es nicht schicklich, in dentvorhergehenden Abschnitt davon zu handeln. DerVerbrauch, den der Zucker heutiges Tages in Eu-ropa findet, ist ganz erstaunlich groß. Wenn mannur in etwas die Summen überschlagt, welche die

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auf Kilt Patronen nachgeholfen wird. Drittens gehörenhieher vorzüglich die vortrefflichen Tapetmpapi.-re, welcheHerr Bceirkopf in Leipzig verfertigen laßt^ Sie stel-len alle Verschiedenheiten von Marmor, Porphyr undandere Steinarten so genau vor, daß wenn die Wändeeines Zimmers damit belegt sind, selbst der größte Ken-ner beym ersten Anblicke getäuscht werden kann. Dazuist nöthig, daß ein Architcct den Riß macht, utn dasZimmer oder den Saal in gehörige Felder und Säule«abzutheilen. Man giebt den Feldern auch wvbl einsEinfassung a ls 6rec von allerley Art, die auf Papiergedruckt, oder durchgeschnitten und mit ändern Farbe«unterlegt wird. Zuletzt macht der Maler die nöthige«Schattensiriche, und wenn man will, überzieht ma«das Zimmer mit einem bellen Firniß, und dann ist dasWerk vollkommen. Alles kommt darauf an, daß dasPapier mir einem wvhlgemachtc« Kleister auf die Wank»geklebt wird, von welcher vorher aller weißer Kalk abge-rieben seyn muß, so daß die bloße Tünche nur noch übrigbleibt, und die Wand so viel möglich glatt geschliffenwird. Wollte man das Papier auf Leinwand ziehen,so würde solche« zu kostbar werden, und die Tapete wür-de viel von dem Glänze, den das Papier auch ohne FIr«

«iß hat, verlieren.