608 m. Abtheilung. VI. Abschnitt.
zen des Wachses an; denn ein schon ziemlich weis-fts Wachs kann man durch ein starkes Feuerwieder verderben und bräunlich machen. Zu»gleich aber beruhet gar viel aus einem reinen undschönen Wasser; daher denn die Wachsbleicheimmer an einem Orte besser gelingt, als an demandern.
Andere So soll das Wachsbleichen beschaffen seyn,
^nqsarte»""^ andere VerfahrungSarten, deren man sichsittdBerili-hin und wieder bedienet, sind gemeiniglich imzercyen. Grunde nichts anders, als Betrügereyen, die mangar nicht zulassen sollte. Dahin ist insonderheit zurechnen, wenn man der Bleiche nicht genügsameZeit laßt, oder sie nicht recht verstehet, und her-nach die fehlende vollkommene Weiße des Wachsesdurch beygcmischteS Vleyiveiß hervorbringet. Wennauch eine geringe Proportion zu vielen Endzweckennicht schadet, und bey dem Brennen der Wachölich.ter nicht hindert; so ist doch das Blerweiß imGrunde nichts anders, als Bley, und da der Bley-rauch der menschlichem Gesundheit äußerst scbadlichist, wie wir auf den Hütten und bey allen Bleyar-beiten genugsam durch die Erfahrung überzeugetwerden; so kann der Rauch davon in den Wachs-lichtern wenigstens der menschlichem Gesundheitnicht vortheilhasiig seyn, ob sich gleich die schädli-chen Wirkungen nicht sofort, und auf eben dieArt, wie bey den Blcyarbcitern, zeigen. Diesem-
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