gute Kräfte und kräftige Jünglinge in Mengeder Landeskultur entzogen und zu städtischer Be-triebsamkeit verlockt, während wir keine land-wirthschaftlichen noch forstwirthschaftlichen Schu-len zu gründen gewußt haben, die, in umge-kehrter Richtung, Städter angezogen, die Söhnewohlhabender Landleute in den Fortschritten desSchweizerischen Land- und Waldbaus aufgeklärt,den väterlichen Beruf und ländliche reine Sittenihnen ehrwürdig und theuer gemacht hätten.Der Wohlstand der Schweiz beruht so wesentlichauf dem Bestehen und auf der Vervollkommnungunserer Land-, Alpen - und Forstwirthschaft unddoch besitzen wir noch kein einziges Lehrbuch derLandwirthschaft, das unserer ländlichen Schul-jugend verständlich, sie aufklären, die Eigen-thümlichkeit unserer Volksökonomie im Hochge-birg wie im Hügel- und Flachland getreu aus-sprechen und berücksichtigen könnte. Ob unsrekünftigen Volksaufklärnngs-Apostel in den Schul-lehrerseminarien gesunde Begriffe von Land- undForstwirthschaft besitzen — — darum haben wiruns noch wenig oder gar nicht bekümmert. Wirbekränzen doch alle Jahre auf Staatskosten ,die
schönsten Pferde, Ochsen und Kühe-wie,
wenn alle zehn oder zwanzig Jahre auch die