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Kurzer und gemeinfasslicher Unterricht in der Naturgeschichte der nützlichsten einheimischen Waldbäume ... / Karl Kasthofer
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so werden in den untern Waldsäumen nur dann'ntel übergeholten/ wenn sie beitragen können/Erd- oder Schneeschlipfcn oder Stein- und Eissälleaufzuhalten... Ueberall auch wo vereinzelte Kuppen(Grinde)/ Felsen/ vorspringende Brawen oder abwärtS-ziehcnde Gräte die Abhänge unterbrechen/ und wo siemit erwachsenem Walde besetzt sind/ da muß derHolzwuchs möglichst geschont/ und cS müssen nurplentcrwcise die abgehenden Stämme auSgehauen wer-de»/ weil eben von diesen vorspringenden Waldörterndie Wirkung der Stürme gebrochen oder geschwächtund der Baumsaame am weitesten über anstoßendeabgeholzte Flächen verbreitet wird.

Von Mitternacht und Morgen her werden nichtoft gefährliche Windstürme kommen: dennoch wirdes gut sein/ auch auf dieser Seite Waldmäntel zuverschonen. Die schädliche Wirkung der Früh- oderSpätfröste auf den jungen Nachwuchs wird immergemildert/ wenn derselbe des Morgens von anstoßen-den Waldörtern beschattet wird/ und wo diese diekalten Nord- und Ostwinde brechen/ da wird derWuchs der jungen Holzpflanzen begünstiget. Ge-treibesaaten und Obstbäume gedeihen in viel größer»Gebirgshöhen/ wo solche Waldmäntel gegen diesekalten Winde Schutz gewähren.

In diesen Waldmänteln können dann immer stär-kere Bauhölzer angezogen werden. Haben sie ihreBestimmung des Schutzes anstoßender Waldörter undder Wiederbesaamung erfüllt/ so können bei ihrerendlichen Abholzung immer durch Saat oder Pflan-