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Kurzer und gemeinfasslicher Unterricht in der Naturgeschichte der nützlichsten einheimischen Waldbäume ... / Karl Kasthofer
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forstungen wie Dickungen der Rothtannen zu behan-deln: die Vermischung beider kann beibehalten werden,da sie ohngefähr den nämlichen Umtricb vertragenund, die nämliche Schnelligkeit des Wachsthums zei-gen. Wenn auch die Rothtanne etwas schnellerwächst, so leidet die Weißtanne von ihrer Beschat-tung weniger. Buchen und Eichen erfordern bei derDurchforsiung ebenfalls Rücksichten zu Verhütungdes SchneedruckS. Wenn dieser in LaubholzdickungcnVerheerungen anrichtet, und ganze Bestände nieder-drückt, so ist eS gut, alle niederliegenden, verbogenenund gebrochenen Stämme tief auf der Wurzel zuhauen, um Stockausschläge zu bewirken, die denBestand neu mit stärkeren Stangen verjüngen.

ES ist angenommene Regel, die Rothtannendickun-gen im Alter von zwanzig Jahren oder wenn sie sichzu reinigen anfangen, zum ersten Mal zu durchforstenund dann später von zwanzig zu zwanzig Jahren biszum nahen Zeitpunkt der Haubarkeit diese Durch-forstungen fortzusetzen. Buchen - und Eichendickungenwerden im Alter von dreißig Jahren und dann spätervon dreißig zu dreißig Jahren angeordnet. Aus Grün-den, die oben angeführt worden, mögen diese Zeit-räume in Gegenden und in Waldungen besonders,wo sich große Schneelasten aufhäufen, für die ersteDurchforstung beobachtet, dann aber verkürzt undlieber die spätern Durchforstungen von fünfzehn zufünfzehn Jahren, ohne gefährliche Lücken in dieDickungen zu hauen, vorgenommen werden. Daßdie nach der Durchforstung übrig bleibenden Stämme