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Kurzer und gemeinfasslicher Unterricht in der Naturgeschichte der nützlichsten einheimischen Waldbäume ... / Karl Kasthofer
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können sie in regelmäßigen Abständen unmittelbarauf den Standort, wo sie verbleiben/ im ersten Jahrnach dem Aufgeben aus dem Saamen versetzt werden/ohne daß in diesem Falle die Anlage von Pflanz-schulen nöthig sein wird. Wenn aber Bäumchen aufeinen Boden verpflanzt werden sollen/ der nicht vonUnkraut gereinigt oder der Wcidpflicht unterworfenist/ und nicht lange in Schonung gelegt werden kann/so müssen ältere und stärkere Pflänzlinge gewähltwerden/ und ebenso wenn kleine Blößen im Waldebepflanzt werden sollen/ die rings herum von älternStämmen umgeben sind/ wo also kleinere Pflänzlingeoder auf der Blöße selbst aus dem Saamen erzogeneBäume leicht im Rückstand des Wachsthums bleibenund auch die Pflänzlinge leicht später durch Beschat-tung und Trauffe leiden würden/ wenn nicht höhereund stärkere Stämme und/ wo nöthig/ Holzarten zurAuspflanzung der Blöße gewählt werden/ die schnellerwachsen und die also mit den ringS um die Blößestehenden Bäume»/ ohne von diesen unterdrückt zuwerde»/ in Schluß kommen können.

Diese größer» Pflänzlinge aber können nicht imWalde/ wo sie aus dem Saamen aufgegangen sind/ohne große Beschädigung ihrer Wurzeln/ ausgehobenwerden. Die zärtern Wurzeln oder sogenanntenHaarwurzel»/ die besonders zum sichern Gedeihen derPflänzlinge beitragen/ entwickeln sich nicht in dererforderlichen Menge/ wenn die Baumsaamen nichtin einem lockern/ besonders bearbeiteten Boden auf-gehen/ und wenn nicht durch Verschneiden oder Ver-