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Ueber Torf, dessen Entstehung und Wiedererzeugung mit besonderer Berücksichtigung des Bezirkes Regensberg / von ... Wäkerling ...
Entstehung
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lich wachsenden Sumpfpflanzen nicht, wie eS gewöhnlich geschieht,zu Streue zu verbrauchen, sondern dieselben den Gruben zur Er-zeugung des Torfes zu überlassen. Und doch muß sie diesenAntrag an unsere Landwirthe stellen, eingedenk, daß sie hier nurgemeinnützige Vorschläge zu machen hat. Sie steht nämlich inder Ansicht, daß nach den Versuchen von Wicgmann nicht nurnichts von der Streue verloren geht, sondern auf solche Art mehrgewonnen wird, als wenn man das gute Torfland auf Strohbenutzt.

Rechnet man nämlich 20 Gulden als den jährlichen Ertrageiner Juchart Torfland auf Stroh benutzt, so braucht es 50 Jahrebis man nur den Werth (Linse nicht mitgerechnet) von 4000 Gul-den hat. In gutem Torflande aber dauert es nicht so lange,bis der Boden wieder neu stichbar ist, und dann wohl dieselbeSumme erträgt, wenn man ihm seinen jährlichen Ertrag läßt.Jedoch muß nach Obigem der Uebernutzen nicht den Winden,der Luft, der Sonne und der daraus resultircnöen ZerstörungPreis gegeben werden, wenn man seinen Zweck erreichen soll.Man wird daher am besten im Spätsommer die vorhandenen Ge-wächse abschneiden, und wenigstens so lange in die Gruben le-gen , als noch »»ausgefülltes Wasser darin ist. Dieser Vorschlagsollte so wenig befremden, als man ja auch in unserer Zeit dieNiederwaldung nicht mehr von Ziegen abnagen, und die jungenErdkeime durch Schmal - und Hornvieh abweiden läßt-

Wenn aber auf der einen Seite die Commission darauf an-trägt, lebendigen und sich immer wieder erzeugenden Torfgrundja zu schützen und zu pflegen, so macht sie denn doch auf derandern Seite auch daraus aufmerksam, das es unnütz, ja schädlichsei, todtes Torfgelände länger als solches bestehen zu lassen. Hierschlägt sie vor, die vorhandene Torfmasse so schnell als möglichzu gewinnen, da dieselbe von Jahr zu Jahr immer sich mindert;sie macht darauf aufmerksam, daß darin ein bedeutender Werthvorborgen liegt, auch wenn die Torfmasse nur noch einen Schuhund noch weniger betragen sollte. Man gewinnt weit mehr da-bei, wenn man diese Kruste, wenn nicht als Feuermaterial dochals Düngmittel gebraucht (wovon weiter unten) und dann denBoden durch säuretilgenhe Mittel entsäuert, z. B. durch Kalk,Asche, Pferd- und Schweincdunger u. s. w. und endlich denBoden zu jedem lanöwirthschaftlichen Zwecke gebraucht.

VIII. Die Anlage zu neuen Torfgründen wurde auch schon