koth, Mergel, Asche; auch. die Asche des Torfes selbst, Mist-jauche, Pferdedünger, Stallmist überhaupt thun die gleichenDienste.
Der Gebrauch der Torfasche zu ökonomischem Zwecke istJedermann bekannt; jedoch dürste man ihn seiner Natur nachmehr auf Lehm- und Kiesel, als auf Kalkboden anrathen. DieBenutzung der Torfasche zur Glasbereitung deuten wir hier nuran; eben so den Gebrauch des Torfes zu Salmiakgewinnung,und fügen der Benutzung des Torfes auch das noch bei, daßwir nach den chemischen Resultaten unserer Torfarten in Zukunftwohl ebenso gut in unsere Torfwasser die hiezu geeigneten Kran-ken schicken können, als in die Torfwasser des Nidelbades, desBades von Nuolen, Seewen u. dgl. *) Wenigstens wird manbei der ä'rmern Volksklasse diese nahe liegenden Heilwasser mitNutzen gebrauchen können, und für unsern Bezirk wäre es zuwünschen, daß man an einem unserer Torfgewässer, z. B. amKatzensee eine stattliche Badeanstalt errichten würde.
Topographische Notizen.
Xk. Obgleich von den Torflagern des Bezirkes Regensbergkeine geometrischen Vermessungen hier vorgelegt werden können ,so haben dennoch die beifolgenden Angaben im Ganzen statisti-schen Werth, indem dieselben größtentheils auf Autopsie vonHrn. Bezirksrath Stäubli und dem Referenten, als auch aufamtlichen Angaben beruhen, welche Hr. Stäubli bezirksräthlichenAetenstücken entnommen hat.
Jucharten.
t) Affoltern hat Lorfland . ..85
Hier sind die Lager um den Katzensee und oberhalbdesselben. Ueppiger Pflanzenwuchs und schnelle Wieder-crzeugung. Mächtige Lager von einigen zwanzig Fuß.KnopfgraS, Seggen, Binsen, Rispergras so wie Torfmooserzeugen sich fast von selbst. Größte Nachtheile sind für Wie-
__ Sa., 85
*) Schon in den alte» Chroniken findet man, daß das Katzensee -waffer medicinische (nach Blnntschli camphorartige) Eigenschaften habe.Alte Geschwüre, scrophuloser Natur, bessern sich meist darin. Häufigschickte der in Regenstorf practicirende Arzt Zollingec seine mitHautausschlägen behaftete» Patienten in den Katzensee,