Vorrede zur dritten Auflage.
^L)er Werth und die Brauchbarkeit derHellotschen Färbekunst ist bey Sach-verständigen, meines Bedünkens, hinläng-lich entschieden. Ich glaube daher nicht nö-thig zu haben, hier vieles davon zu erwähnen.Da indessen seit der Auflage der letztem deut-schen Ausgabe vieles hierher gehörige, aufchemischen Grundsätzen beruhende, sich geän-dert, aufgeklärt, besser auseinander gesetzt,und manches Neue zum Nutzen der Färbereyentdeckt worden; so habe ich es für nöthiggefunden, dieses gehörigen Ortes einzuschal-ten, und von den rühmlichen Bemühungender Herren Pörner, Steffen, Gmelill,Vogler u. a. m. Gebrauch zu machen.
Auch da, wo Hellots Meinungen mitden neuern chemischen Grundsätzen nicht über-einstimmten, habe ich solche umzuändern ge-sucht ; so wie ich denn die hin und wieder sichvorgefundenen, nicht völlig bekannten Be-nennungen der Färbesubstanzen, Werkzeuge,fremder Gewichte und Gemäße bestimmtera z ange-