Vorrede zur dritten Auflage.
angegeben, weil durch diese Unrichtigkeitenmurrn Färbern der Gebrauch dieses Buchessehr erschwert wurde, und diese bisweilenwobl gar zu Irrthümern verleitet und MSchaden gebracht werden konnten.
Eine Reihe von Färbesubstanzen, diegrößtencheilö einheimisch, neben mehrern be-kannten mit aufzuführen, schien mir garnicht zweckwidrig. Es erhalt dadurch derFärber Gelegenheit, sich die Kenntnis meh-rerer zur Färberey dienlichen Gewächse zuverschaffen; denn sehr oft geschiehet es, daßjn einer oder der andern Gegend eine Pflanzefehlt, die durch andere daselbst häufig wach-sende leicht erseht werden kann, wie solchesselbst durch die Erfahrung gereifter Färberbestätiget wird. Ich habe solche nach demPlan des Buches, und nach der in solchen«»genommenen Theorie von den fünfHaupt-farben geordnet, ohne diese selbst dafür zuerkennen; und glaube, man wird hier dar-gegen nichts einwenden, da man in Betrachtder Anzahl der Hauptfarben noch nicht völligeinig, da manche dieselben ausdrehe: Roch,Blau und Gelb; andere auf fünfe, worzusie neben den gedachten noch die Falbe oderBraune und Schwarze zahlen; noch andere