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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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Vorrede des Uebersetzers.

gelt. Er wird davon besser Rechenschaft ge-den können, als derjenige selbst, der sich ZeitLebens damit beschäftiget har, wenn dieserletztere, was er zu verrichten geschickt ist, nurnach der gewöhnlichen Art ohne gründlicheKenntniß, und ohne eine Anleitung über das,was er stehet, und was er selbst vornimmt,nachzudenken gelernet hat: denn diese beydenStücke machen, meiner Einsicht nach, den Vor-zug der gelehrten Erkenntniß aus, daß mandie Sache aufmerksamer betrachtet, und daßman von den Begebenheiten einen bessernGrund anzugeben weis, als ein anderer. Zubeyden gehört eine Kenntniß der Narurlehre;man muß aus ihr gelernet haben, wie Ver-suche und Erfahrungen anzustellen und zu ge-brauchen sind, und wie sich die Veränderun-gen, welche man beobachtet, aus den allge-meinen Eigenschaften und Kräften der Kör-per erklären lassen. Wer die Färbekunst z.E. nicht mit der physikalischen Aufmerksam-keit und Kenntniß, wie Herr Hellot, be-trachtet hat, der hat weder so viel gesehennoch verstanden, als er: Man kann ausseiner chymischen Theorie von dem Farbender Zeuge, die ich aus den Schriften der kö-niglichen Akademie der Wissenschaften zuParis im Zten Stück des ersten Bandes,

und