Vorrede des Übersetzers.
Ich habe aus Labats Beschreibung deramerikWischen Insuln, welche den Franzo-sen gehören, Nachrichten vom Indiz beyge-füget. Ich glaube, eine Materie, die demFärber so wichtig ist, verdienet, daß man sieetwas genauer kennen lernt, und ich binnicht der erste, der den Gedanken gehabt hat,das Verfahren mit dem Jndig könnte unsveranlassen, auf Verbesserungen bey der Zu-richtung unseres Waids, oder auf Zuberei.tungen anderer Krauler zum Färben zu den-ken. Da ich nur diese Absicht gehabt habe,so habe ich das Buch mit andern dergleichenAnhängen nicht zu sehr verstärken wollen,dergleichen sich sonst z. E. wegen der Coche-nille, deren Geschichte uns Herr Myliusohnlängst in den physikalischen Belustigungenbekannt gemacht hat, wegen anderer färben-den Jnsecten u. d. noch hätten beyfügen las-sen. Besonders da ich nicht sowohl hier aufphysikalische Nachrichten, als auf das, wasunmittelbar mit der Anwendung der natürli-chen Körper zum Gebrauche verbunden ist,zu sehen hatte, und vieles dem Färber Unnützesez»n würde, was für denjenigen, derbenganzen Zusammenhang von dem Ursprüngeder färbenden Materie bis zu ihrem GebraU.che einsehen will, lehrreich ist. Denn die
Kenntlich,