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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
Entstehung
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Vorrede des Verfassers-

s»H^enig Künste erstrecken sich so weit, alsdie Färbekunst. Alles/ was die Men-schen zu ihren Kleidungen brauchen, all ihrHausrach gehöret fast darunter, und erhaltbeynahe den meisten Werth von dieser Kunst.Es ist nicht nöthig, ihren Nutzen ausführli-cher zu zeigen, die geringste Ueberlegung ent-decket ihn leichte. Aber die Schwierigkeiten,welche sich bey ihr befinden, sind nicht sodurchgängig bekannt.

Eine diesjährige Uebung, ein guter Ver-stand und Aufmerksamkeit reichen zu, einengeschickten Färber zu machen: aber dieser ge-schickte Färber wird nur die Arbeit mit derWolle, oder mit der Seide, oder mit einemandern Theil dieser Kunst verstehen. Es istschon viel, wenn er den Theil, darauf er sichgeleget hat, aus dem Grunde verstehet. Oftarbeitet er nur bey einer gewissen Anzahl vonFarben, die eine Verbindung mit einanderhaben, beständig glücklich, und kennt dieübrigen nur unvollkommen.

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