Vorrede dss Verfassers.
Der wohl überlegte und nothwendige Un.terschied/ den man in wohleingerichtetenStaaten nnter den verschiedenen Arten derFärber, oder unter den verschiedenen Abthei-lungen der Färber von einer Art gemacht hat,deren jede besondere Farben verfertiget, ver-hindert denjenigen, der in einer von diesenAbtheilungen arbeitet, sich auf das zu legen,was die andern beschäftiget. Alls dieser Ab-theilung kann also cintge Unbequemlichkeitentstehen; die Entdecknngen werden dadurchseltsamer gemacht: aber die Vereinigung allerFärber würde mehr Unbequemlichkeiten nachsich ziehen, und der Ursprung derselben wäreschwerer zu erkennen.
Ein Naturforscher, der sich einige Kennt-niß von der Färbekuust erwerben wollte,wird durch die Menge von neuen Gegenstän-den, welche diese Kunst ihm vorstellet, so zureden erschrecket; bey jedem Schritte findeter Dunkelheiten, ohne daß die gemeinen Ar-beiter ihm hier Erläuterungen geben konnten,die fast ordentlich nichts weiter wissen, alswas ihnen in die Sinne fällt, und nur ihreHände so, wie sie es gelernet haben, gebrau-chen können. Fast allezeit macht die Art,wie sich der Künstler ausdrücket, die beson-dere Sprache, an die er gewohnt ist, die
Sache