Vorrede des Verfassers.
kerts Anordnung heraus gekommen sind,kann ich nicht so reden. Dieß ist ohne einigeVergleichung das Vollkommenste, was wirin dieser Kunst haben. Es ist der Grund derArbeit, deren umständliche Erzählung manin dieser Schrift finden wird, und es wirdallezeit ein guter Wegweiser bey den Untersu-chungen seyn, die man in der Folge darüberwird anstellen wollen. Gleichwohl fehlet einegroße Menge von Begebenheiten, die sichhierbey ereignen, auch konnte und sollte dieMenge der Sachen, welche zu jeder Arbeit ge-braucht werden, nebst dem umständlichen Ver-fahren in einer Verordnung nicht beschriebenwerden; also nützet dieser Unterricht nur denen,welche schon eine Kenntniß von der Färbe-kunst besitzen.
Im Caneparius 6e Arramemw, in demkleinen italiänischen Buche von der Seiden-färberey, welches den Titel: klieco, oder^.rte linäkoria führet, bey Wecker, Mi-zald, und andern Geheimnißsammlern, fin-det man einige Recepte, die ohngefähr demJnnhalte des vollkommenen Färbers gleichzu schätzen sind.
Man kann versichert seyn, daß alles,was gegenwärtige Schrift enthalt, von mirist im K leimn versuchet, und in verschiedenen
Manu-