Vorrede deß Verfassers.
Manufakturen in Frankreich im Großen k«.werkstelliget worden. Ich habe nicht für ge-schickte Färber geschrieben, sondern für dieje-nigen , die es werden wollen.
Ich hätte gewüilschet, von dem, was die Al-ten in dieser Kunstgewust haben, einigeNach,richt ertheilen zu können; aber ich gestehe, daßich vieles davon gesammlet,'und doch nichtsZusammenhängendes,das einigenNutzen hätte,heraus gebracht habe. Da über dieses solche ge-lehrte Untersuchungen hier nicht meinen Haupt-gegenstand ausmachten,und hier nur als etwas,das zur Stillung gelehrter Neugier diente, an-zusehen war, habe ich mich nicht dabey auf-hatten wollen.
Ich schmeichle mir nicht, hier die größteVollkommenheit erreichet zu haben. Manweis sehr wohl, daß alle Künste immer voll-kommener werden, und daß solches von gegen-wärtiger mehr gilt, als von irgend einer an-dern. Doch hoffe ich damit einigen Dank zuverdienen, daß ich diese Sache aus der Dun-kelheit gezogen habe, in der sie bisher verstecktläge, und daß ich die Naturforscher, und selbstdie Färber in den Stand gesetzt habe, Entde-ckungen zu machen, und eine so nützliche Kunst,von der man bisher, wie ich glaube, nur sehrundeutliche Begriffe hatte, zu verbessern.
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