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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
Entstehung
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43
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Von der Pastel- oder Waid-Küpe. 4Z

Vier Stunden nach diesem Anstellen (Mette)lüftet man sie (on lui äonne 1'event) d. i. mandeckt sie auf, um sie wohl zu rühren, und frischeLuft hinein zu lassen. Nachgehende laßt manfür jeden Ballen Waid eine gute Schaufel vollAsche hinein fallen, so nennen die Färber denlci endigen Kalk, den einige im Wasser, anderean der Luft löschen lassen. Die hölzerne Schau,fel, mit welcher man ohngcfähr die Menge desKalks abmißt, der in die Küpe kömmt, ist 5Zoll breit, und z und einen halben Zoll lang,sie enthält ohngefahr eine gute Hand voll Kalk.Einige Färber nennen sie tailloir. Wenn dieserKalk ausgebreitet, und die Küpe wohl gerührerist, so bedeckt man sie wieder, wie zuvor, nurläßt man einen kleinen Raum von vier Zollfrey, sie ein wenig zu lüften.

Vier Stunden darauf rühret man sie, ohneihr Kalk zu geben, worauf man sie wieder zu»deckt, und sie zwo bis drey Stunden ruhen läßt,dabey ihr, wie zuvo»-, eine kleine Oefnung für diefreye Lust bleibet. (*)

Nach

(*) Die vielen Weitläustitzkeiten, die Vefnung kastei»Der R»pe u, s w. sind nicht nöthig; die Hauptsache«iyes guten Erfolgs der angestellten Küpe beruhet aufder bestmöglichsten Arrtheiluug und Vermischung desWaids mit der Flüssigkeit, und auf dem gehörigen Gradder Wärme, welchen die Mischung erhält, um solchein Äährung zu setzen und die Farbcntheile des Waidsabzuscheiden, zwischen 60 und 72 ^ nach Reaumurewird am zuträglichsten seyn. Man lasse, nachdem dieMischung mit kaltem Wasser bis zu eben bemerkten

Wär,