Die
Färb e k u n st.
Vorn Färben der Wolle und wollener Zeuge.
(Zr
he Märt das Färben der Wolle umständ»lich beschreibt- muß man einen Begrifvon den Haupkfarben haben, welchebey den Künstlern dieser Art ursprüngliche genen-net werden; denn aus Neutons (*) Optik kannman sehen- daß sie nichts mit denen gemein haben-welche unter diesem Namen bey den Naturfor-schern
O) Bis uns dieser große Mann mit seinen Entdeckungenüber die Brechung der Lichtstralen, und dadurch be-wirktem Vermögen, verschiedene Farben in durchsichtigenund undurchsichtigen Körpern darzustellen , bekanntmachte, war uns die Natur der Farben gänzlich unbe-kannt. So überzeugend auch diese Lehre ist- so hatsolche doch in unser» Tagen einen Widerleget gefunden—-es hat nehmlich den Herrn Jeremigs Elia» Gülrcb-Verfasser des vollständigen Färbe- Und Bleichbuchs,(Ulm 1779. z Bände in gr. 8-) gefallen, diese Lehrenals irrig zu erklären, und datgegeN alle Farben vottFeuer und Wasser abzuleiten! l Seine angeführtenGründe verdienen aber, da derselbe gänzlichen Mangelan physisch. chemischen Kenntnissen zeigt, keine ÄÜdrk»legung. A. d. H»
A