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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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75
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Von der Paste!. oder Waid-Küpe. 75

von diesem Metalle in sich zu nehmen, so wer«den sowohl bey der Farbe, als bey der Beschaf-fenheit des Zeuges selbst Mängcl verursachet,von denen man oft nicht anzugeben weis, wo sieherrühren. Die Farbe wird von aufgelöstemKupfer allezeit grünlicht, und der Zeug wird,wie alles was aus dem Thierreiche kömmt, da-von angefressen.

Mich deucht, ich habe nichts wesentlichesbey der Waid-Küpe aus der Acht gelassen. Fin-der man bey der Ausübung Schwierigkeiten oderZufälle, die ich nicht erwähnt habe, so werdensie nicht wichtig, und leichte zu heben seyn, wennman nur dieser Arbeiten gewohnt ist. Leser, diekeinen Begriff von dieser Arbeit haben, werdenglauben, ich habe mich zu lange aufgehalten,auch Wiederholungen bey mir antreffen; aberwer das, was ich in diesem Kapitel habe lehrenwollen, gebrauchen will, wird mich vielleichtnoch wegen zu großer Kürze tadeln. Wegen derSchwierigkeit bey diesem Verfahren, habe ich fürbesser gehalten, nach Art einer ordentlichen Be-schreibung alles zu erzählen, was ich selbst beyRegierung der kleinen Küpe bemerkt, und, sozu reden, von Stunde zu Stunde beschriebenhabe, als blos bey Beschreibung des Anstcllensder großen Küpe zu bleiben, die ich anfangs ge-liefert habe, weil ich bey solcher nicht beständiggegenwärtig gewesen war- Hat man dieses Ka-pitel mit Aufmerksanrkeit gelesen, so wird mansich nicht wundern, daß das Meisterstücke derFärber, sowohl beym Gut« als beym Schlecht-

färben,