izr Von der Art, blau zu färben.
urinösifches Salz zu merken ist, wenn seineTheil-chen so kscin gemacht sind, daß cr allem Ansehennach in seine ersten Grundtheilchcn zerlegt ist.
Ich komme zu dem zwecken Umstände. DieIndigküpe muß grün seyn, wenn sie feste färbensoll, denn, wie ich schon gesagt habe, wäre derIndiz nicht vollkommen aufgelöset, wenn LasAlkali nicht auf ihn wirkte, und bey einer unvoll-kommenen Auflösung würde cr weder gleichförmignoch dauerhaft färben. So bald aber das Alkalidarauf wirkt, muß er grün werden, weil jedesAlkali, das mit einer blauen Farbe einer Pflanzeoder Blume verbunden wird, sie augenblicklichgrün macht, wenn es auf alle färbende Thcilchengleichförmig wirken kann. Wenn sich aber ver-möge der Ausdünstung eben diese färbenden odergefärbten Theilchen in feste dichte Massen verei-nigt haben, so kann das Alkali ihre Farben nichtändern, bis es sie durchdrungen, zertheilet , undzu ihrer ersten Kleinigkeit gebracht hat. Diesesnun geschieht beym Indiz, dessen Bodensatz sozu reden nur ein verdickter und getrockneter Saftdes Anil ist.
Den dritten und letzten Umstand betreffend,daß der Zeug grün aus der Küpe gezogen ^ undso bald man ihn gelüftet hat, blau wird, unddaß das Blaus außerdem nicht feste seyn wurde,läßt sich solches folgendermaßen erklären: manzieht ihn grün heraus, weil die Brühe grün ist,und sonst das Alkali nicht gleichförmig ausge-theilt, oder der Indiz nicht recht aufgelöst wäre.In dem ersten Falle wäre die Feuchtigkeit in der
Küpe