zu den vermengten Zeugen. 309
nnd diese mehr haben. Der Factor dühret mitseinem Stäbe die Wolle durcheinander/ währendder Zeit, daß die Weibsbilder sie hitMksen; unddamit die Vermengung recht wohl geschiehet, müs-sen sie alle zugleich mit ihrer Wolle fertig seyn.Der Factor rühret sie alsdenn noch ein wenig / unddarauf giebt man sie zu karten.
Bey dem Karlen wird die Vermengung voll-kommen gemacht, so daß keine Farbe insbesonderemehr kenntlich ist, und nur eine gemeinschaftlicheaus allen zusammen heraus kömmt; darauf spinntman sie/ macht das Tuch, und trägt eö zum Wal-ker. Es ist leicht zu begreifen, wie viel daraufankömmt, daß diese Vermengung recht vollkommengemacht wird, denn wenn die Farben ungleich aus-getheilet wären, würde das Tuch voll Flecke aus-fthen.
Wie es bey diesen Vermengungen nicht mög-lich ist, von dem, was alle diese verschiedenenFarben zusammengesetzt thun würden, im vorauszu urtheilen, so will ich weisen, wie die Farbenim Kleinen zu machen sind; und wenn man miteiner solchen Farbe zufrieden ist, und die Verhält-niß der Farben, durch deren Vermengung man sieerhalten hat, weis, so verfertiget man sie im Gro-ßen, und ist alsdenn versichert, daß die Farbe desZeuges mit der Farbe der Probe übereinstimmenwird.
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