Proben zu vermengten Tüchern zu machen, zu
men presset, daß sie also in einen engern Raumgebracht wird. Man bringet sie von neuem in Sei-fenwasser, und fähret fort, sie so zu walken, bissie dichte, und wie ein Filz wird, der ohngefähr soviel Zusammenhang hat, als das ordentliche Tuch»Dieser Filz ist alödenn ein wahres Vorbild dessen,was vaö Tuch nach seiner Verfertigung seyn wird,denn wenn es wohl gewalkt ist, wenn das T«ch,nachdem es von der Karte gekommen ist, wohl istausgestreckt worden, und wenn er mit Sorgfaltgemacht ist, so ist er sogleich und zusammenhän-gend, als das Tuch seyn kann. Ihn endlich sovollkommen zu machen, als das Tuch, so wäschtman ihn wohl, damit alle Seife wegkömmt, manläßt jhn trocknen, und bringet ihn zwischen zweyPapiere, zwischen denen man ihn mit einem etwasheißen Eisen presset, so erhält er einen Glanz undGlätte (un catv xarkait) dadurch er einem voll-kommen zugerichteten Tuche ähnlich wird.
Wenn man mit der Farbe dieses Filzes zufrie-den ist, macht man die Vermengung zum Tucheim Großen, und beobachtet genau eben die Ver-hältnisse; da man denn versichert ist, daß es deinFilze ähnlich seyn wird, denn die Wollen von ver-schiedenen Farben sind nicht nur vollkommen in demFilze so vermengt und zusammengebracht, wie indem'Tuche, sondern die Seife, deren man sich,ihn zu walken, bedienet hat, hat bey ihm auch ebendas gethan, was dem Tuche in der Walkmühlewiederfähret; denn verschiedene Farben, und be-sonders diejenigen, welche dunkler sind gemachtworden, d. i. in deren Zusammensetzung Scham'.
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