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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
Entstehung
Seite
316
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Zl6 Vom Schlechtfärben der Wolle.''

Ich will also nachstehender Ordnung folgen;Anfänglich will ich die Namen aller Zuthaten er-zählen, die der Schlechtfärbcrey eigen find; dar-auf zeigen, wie jede von denselben gebraucht, undalle Farbe, die es geben kann, daraus gezogenwird. Es wird sich zeigen, daß viele derselbenähnliche Farben geben, so, daß man nicht unter-schiedlich von diesen Farben handeln konnte, ohnein verläßliche und auch wohl den Leser verwir-rende Wiederholungen zu verfallen. Folgendessind die bisher bekannten Dinge, die man beymSchlcchtfärben gebraucht- Ich habe sie nach derOrdnung gesctzet, die ich im Fortgange diesesWerkes beobachten will.

Die mit Farbcrröthe gemachte Haarfarbe(IHllture äs bourre), die (Drseille, das India-nische oder Tampechehoiz, Brasilienholz,der Fuftel, der Roucou, die Rörner vonAvignon, die Turcuma oder Terra Merita.Ich rede vom Gandelholze und Ruße hier nicht,ob diese Zuthaten gleich dem Schlechtfärben be-sonders eigen lsind, weil ich ihren Gebrauch imneunzehenden Kapitel vom Falben gewiesen habe.Man wird daselbst finden,, warum ich fie dahingesetztt Habe.

Zweytes