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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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243
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und der Art, sie zu brauchen. »4z

-ert wird, genau angeben könnte: auch ist be-kannt, daß es auf die größere oder schwächereSäure der Composition ankömmt. Endlich soist diese Art, mit der Orseille zu färben, soleichte, daß man sogleich nach r oder; Versucheneuch nur im Kleinen mehr wissen wird, als ichin einer umständlichen Erzählung lehren könnte.Nur habe ich zu melden, daß diese Farbe destofester ist, je näher sie dem Scharlache kömmt.Ich habe mit einerley Orseille sehr vielerley ver-schiedene Schattirungen gemacht, da es also nurauf mehr oder weniger Composition berührte, undich habe allezeit befunden, daß, jemchr sich die Or-seille von ihrer natürlichen Farbe entfernte, sie destofester wurde. Wenn ich sie zu der »schatrirungbrachte, die man unter dem Namen Aalbschar-lach kennet, widerstund sie der Luft und der Prü-fung mit dem Absieden fast so stark, als diejenige,welche mit der Cochenille and der Färberröthe ge-macht wird.

Thut man zu viel Composition in die Brühe,'so erhält die Wolle eine orangirte unangenehmeFarbe; aber der Cochenille widerfährct eben das,also ist diese Unbequemlichkeit der Orseille nichteigen. Außerdem läßt sie sich leichte vermeiden:denn man darf nur die Composition nach und nachhinzu setzen, und lieber anfangs zu wenig neh-men, als sich der Gefahr aussetzen, zu viel zunehmen. Ich habe verschiedene saure Sachenstatt der Scharlachcomposition versuchet, aberkeines thut so gut. Eßig hak der Brühe nie-mals rothe Farbe genug gegeben; und Zeug, der

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