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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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248
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248 Vom indianischen

man sich des Blauen von diesem Holze fast nie be-dienet. Wollte man indeß dergleichen machen, ge.seht, daß man es auch nur thäte, es zu versuchen,so darf man nur eine Bruhe von indischem Holzemachen, ein wenig cypriscden oder blauen Vitrioldarunter mengen, und die Wolle ohne weitere Zu-bereitung hineinbringen.

Eben so kann man in einer einzigen BrüheGrün machen. Man thut in dieser Absicht in denKessel indnch Holz. Körner von Avignon und Grün-span ; dieses Mengsel giebt der Brühe eine schönegrüne Farbe. Man darf die Wolle nur hinein-bringen, bis H die Schatcirung hat, welche manverlanget.

Nach der Verhältniß zwischen dem indischenHolze und den Körnern von Avignon wird diesesGrün von einer Schattirung, von was für einerman nHl, seyn. Es ist aber nichts besser, als dieblaue Farbe, und beyde sollten aus der Färbereyverbannet seyn; ich habe nur die Art, sie zu machen,gewiesen, um nichts, was mir von dieser Kunst be-kannt worden ist, zu vergessen.

Süchsischgrün.,

Unter die Zahl der grünen Farben, welchefalsch sind, sehe ich auch diejenigen, welche man6äe1)jtschgrü»r (V«r6 äe 8axe) nennt. DieseFarbe hat seit einiger Zeit in Deutschland Liebhabergesunden, weil sie schöner und glänzender ist, alsein ei izi'ges Grün, das man bisher in guter undfalscher Farbe gehabt, aber es halt gar keine Probe

aus